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Norbert Rabe Etiketten: kleben nachhaltig und umweltfreundlich

Wir sind der Überzeugung: Umweltschutz betrifft uns alle gleichermaßen. Deshalb legen wir von der Norbert Rabe KG großen Wert darauf, dass unsere selbstklebenden Etiketten so nachhaltig wie möglich sind – von der Produktion bis zum Versand.

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Der verantwortungsbewusste Umgang mit unserer Umwelt sollte auch bei der Produktion von selbstklebenden Etiketten selbstverständlich sein. In unserer Express-Industriedruckerei im Erzgebirge haben wir uns das bereits vor längerer Zeit auf die Fahnen geschrieben, weshalb für unsere Etiketten ausschließlich FSC-zertifizierte Haftmaterialien zum Einsatz kommen. Damit diese auch – im doppelten Sinne – nachhaltig auf Ihren Produkten haften, sind die verwendeten Klebstoffe zu 100 % frei vom tierischen Eiweiß Kasein und somit vegan.

Wie bei jeder Produktion fallen auch bei der Herstellung von Etiketten Abfälle an, insbesondere an Trägermaterialien. Um diese umweltschonend recyclen zu können, entwickelte die Initiative Cycle4Green ein spezielles Verfahren. Als Partner des Projekts engagieren auch wir uns aktiv im Recycling von Trägermaterialien. Dafür werden wir jährlich ausgezeichnet.

Unser Einsatz für die Umwelt ist damit aber noch nicht beendet:

  • Seit Januar 2020 führen wir eine Partnerschaft mit der HTWK Leipzig zum Thema "nachhaltige Prozess- und Abfalloptimierung im Haftetikettendruck".
  • Unsere Pakete versenden wir als GLS KlimaProtect-Partner zu 100 % klimaneutral.
  • Wir offerieren mehr als 80 verschiedene nachhaltige Materialien für Ihre Etiketten.

Nachhaltige Etiketten – Sie wählen aus unserem umfangreichen Material-Portfolio

In den letzten Monaten ist eine Vielzahl von neuen und aufregenden Haftmaterialien auf den Markt gekommen. Sie als Kunde haben die Wahl zwischen verschiedenen Nachhaltigkeitsansätzen, die wir Ihnen hier kurz erläutern möchten:

  1. SORTENREIN: Verwendung von Mono-Materialverbunden – als einfache Faustregel gilt: Orientieren Sie sich an dem Material Ihrer Verpackung und benutzen Sie das gleiche für Ihre Etiketten. Vorausgesetzt, dass Ihre Endkunden die Verpackungen dem dualen System zuführen, werden diese zusammen mit dem Etikett sortiert, geschreddert und einer Wiederaufbereitung zugeführt. Es erfolgt also keine Trennung von Verpackung und Etikett. Das ist eine nachhaltige Lösung, die sich schnell und oftmals problemlos implementieren lässt.

  2. REDUCE: Reduzierter Einsatz von Haftmaterialien – inzwischen gibt es sowohl für Papiere als auch für Folien dünnere Ausführungen. Ein beliebtes Produkt ist beispielsweise eine 48 μm dicke PP-Folie. Diese ist ca. 20 % dünner als Standard-PP-Folien. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt, denn "VERMEIDEN" ist immer noch der erste und wichtigste Ansatz der Nachhaltigkeit. Zusätzlich können wir zusammen mit HERMA ein innovatives trägerfreies Etikettierkonzept für Papieretiketten anbieten, das vor allem für die Versand- und Logistikbranche entwickelt wurde. Das "InNo-Liner"-System spart das Trägermaterial komplett ein. In Ihrem Prozess entstehen keine Trägerabfälle mehr und Sie sparen sich die logistischen Mühen des Abfallhandlings und die hohen Abfallkosten. Ein angenehmer Nebeneffekt darf nicht unerwähnt bleiben: Da es keinen Träger gibt, passt mehr Etikettenmaterial auf die Rolle und damit entstehen Ihnen in Ihrem Produktionsprozess auch weniger Rollenwechsel. Es kann nicht zu Trägerbandrissen kommen und die Etikettenlänge wird vollkommen variabel – auch über unseren Zylinderumfang hinaus. Die Aktivierung des Klebers erfolgt erst beim Spenden, daher können die "InNo-Liner"-Etiketten auch vorbedruckt werden.

  3. REUSE: Verwendung von Etikettenmaterialien mit Recyclinganteilen – auch hier hat sich auf dem Markt in den letzten anderthalb Jahren viel getan. Alle relevanten Haftmaterialhersteller haben in ihre Forschung & Entwicklung investiert und präsentieren neue, interessante Lösungsansätze im Bereich der rFolien und rPapiere. Heutzutage können Sie als Kunde zwischen verschiedensten Materialien wählen: Darf es ein Papier aus 100 % Rezyklat sein? Oder doch besser eine Folie aus einem Mix von sogenannten "PCR" (Post-Consumer-Recycled) and "PIR" (Post-Industrial-Recycled)? Letztere weisen leichte Unregelmäßigkeiten auf, die sogar Ihrem Kunden direkt am Point-of-Sales signalisieren, dass Sie sich um die Umwelt kümmern. Es gibt jedoch auch Materialien, denen man nicht ansieht, dass sie einen gewissen Rezyklatanteil beinhalten. Vielleicht wäre dies etwas für Ihre Nachhaltigkeitsstrategie?

  4. RENEW: Etikettenmaterialien aus nachhaltig bewirtschafteten Quellen – im Bereich der Bio-Haftfolien gab es sicherlich den größten Innovationsschub in den vergangenen Monaten. Oder wussten Sie, dass es Bio-PE-Folien aus Zuckerrohr oder Bio-PP-Folien aus Holzabfällen gibt? Möchten Sie, dass Ihre Kunden direkt beim ersten Blick auf Ihre Produkte sehen, dass die Natur Ihnen am Herzen liegt? Dann empfehlen wir zur Kennzeichnung unsere Etiketten aus Graspapier. Bei der Herstellung von Graspapier-Etiketten wird ein beträchtlicher Teil der verwendeten Zellstoffe durch getrocknetes Gras ersetzt, einem Rohstoff, der sich immer mehr als umweltfreundliche Alternative zur Holzfaser etabliert. Zum einen wächst Gras sehr schnell nach und kann dementsprechend mehrmals pro Jahr geerntet werden, zusätzlich wird für die Produktion von Graspapier wesentlich weniger Energie und Wasser benötigt als dies bei Frischfasern der Fall ist. Last but not least: Auch optisch überzeugen die ressourcenschonenden Haftetiketten auf ganzer Linie. Perfekt für die umweltbewusste Vermarktung. Fragen Sie uns auch nach Haftetiketten aus anderen landwirtschaftlichen Abfällen – von Apfel bis Weintrauben, das Angebot wird Sie überraschen. Ein weiteres interessantes Konzept sind Steinetiketten. Diese Haftfolien bestehen zu 80 % aus Marmorstäuben und zu 20 % aus PE. Selbstklebende Etiketten aus Steinfolie haben eine wunderschöne, samtige Oberfläche. Das taktile Erlebnis wird Ihrem Endkunde viel Freude bereiten. Die Etiketten sind zudem wasserabweisend. Für diese edlen Etiketten wurde kein einziger Baum gefällt. Ihre Herstellung erfolgt gänzlich ohne Wasser und Bleichmittel. Noch nie hat sich Umweltschutz von so einer schönen Seite gezeigt!

  5. COMPOSTE: Kompostierbare Etiketten – Papiere und ECO-Thermopapiere sind kompostierbar; das sind keine Neuigkeiten. Doch wir bieten Ihnen ebenfalls kompostierbare Haftkleber an. Diese Gummierungen sind getestet und wurden mit dem "Keimling"-Logo ausgezeichnet. Somit können die Verpackungen zusammen mit den Etiketten der industriellen Kompostierung zugeführt werden, ohne dass eine Trennung erfolgen muss. Diese Etiketten bieten sich vor allem für kompostierbare Lebensmittelverpackungen und kompostierbare Plastiktüten an.

  6. RECYCLE: Etiketten mit "Wash-off"-Haftkleber für einen optimierten Recycling-Prozess – nicht immer lässt sich ein sortenreiner Monomaterial-Verpackungsverbund erzielen. Auch dafür bieten wir eine Lösung, sogenannte abwaschbare Gummierungen. Ziel ist es hier, zwei unterschiedliche Verpackungsbestandteile einfach, schnell und effizient voneinander zu trennen. So kann zumindest noch die wertvolle Verpackung einem sortenreinen und hochwertigem Recycling zugeführt werden, auch wenn das Etikett im Endeffekt nur thermisch verwertet wird.

  7. REPEAT: Etiketten mit "Wash-off"-Haftkleber für Mehrweg-Logistik – Systembehälter, die in der internen Logistik eingesetzt werden, müssen jederzeit neu kennzeichenbar sein. Für die fortwährende Wiederverwendung bieten wir Ihnen Etiketten mit speziellen "Wash-off"-Haftklebern, die es ermöglichen, dass sich Ihre Etiketten einfach entfernen lassen. Diese Gummierungen sind so konzipiert, dass sie schon bei geringen Temperaturen und ohne Laugenzusatz ein rückstandsloses Entfernen der Etiketten ermöglichen.

  8. COMMUNICATE: Smart Labels für ein smartes Recycling – in den kommenden Monaten/Jahren untersucht ein Zusammenschluss führender Vertreter der Wertschöpfungskette die Vewendung von digitalen Wasserzeichen im Recylingprozess. In der Zukunft wird also Ihr "Intelligentes Etikett" dem Recylinghof mitteilen, aus welchem Material es besteht. Sie sehen, es bleibt spannend!

Es gibt für jeden Nachhaltigkeitsansatz eine reichliche Auswahl an nachhaltigen Etikettenmaterialien. Sie müssen nicht zwischen qualitativ hochwertig oder umweltfreundlich wählen. Beides ist möglich!

Nachhaltiger Umgang mit Abfällen beginnt beim privaten Endkunden. Dieser muss seinen Verpackungsmüll dem "Grünen Punkt" bzw. dem "Dualen System" zuführen. Tut er dies nicht, ist auch eine Verwertung bzw. eine Wiederverwendung ausgeschlossen. Machen Sie es daher Ihrem Kunden leicht und kommunizieren Sie klar auf Ihren Etiketten, wie der Kunde damit zu verfahren hat. Erklären Sie ihm, welches Material Sie nutzen und warum dies gut für die Umwelt ist. Animieren Sie ihn, seinen Müll zu trennen – durch das Verwenden einfacher Symbole oder mithilfe kleiner Gadgets (beispielsweise mit unsichtbar in Ihr Etikettendesign eingebettenen und über das Smartphone auslesbaren Bildern oder Videos). Wir sind Ihnen gern behilflich und beraten Sie beim "Design for Recycling".

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Haben Sie noch Fragen zur Nachhaltigkeit beim Etikettenhersteller Norbert Rabe KG oder möchten Sie gerne direkt Ihre "grünen" Etiketten anfragen? Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung per E-Mail oder telefonisch unter +49 (0) 37754 3800. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören.